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als Angehöriger

Alkoholismus
 
Ich bin ein Familienmitglied, Freund oder Kollege

Alkoholtherapie Alkoholentzug Entzug Mallorca Sucht Therapie

 
Jeder von uns kennt in seinem engeren oder weiteren Umfeld jemanden, der ein erkennbares Alkoholproblem hat oder von dem man weiß, dass er regelmässig viel Alkohol trinkt. Viele von Ihnen werden mit ihm oder ihr schon gemeinsam bei gesellschaftlichen Anlässen Alkohol getrunken haben. Je nach dem wie nahe man diesem Menschen steht, lässt sich oft nicht mit Gewissheit sagen, ob und wie weit das Trinkverhalten dieser Person schon Auswirkungen auf sie selbst, seine Umgebung oder Arbeit hat.
 

 
Wie kann ich beurteilen, ob und wie weit fortgeschritten eine Alkoholabhängigkeit bei meinem Kollegen, Freund oder Angehörigen vorliegt?

 
Eine bekannte und wissenschaftlich anerkannte Einteilung der verschiedenen Phasen des Alkoholismus stammt aus dem Jahr 1951 von dem amerikanischen Psychologen Elvin Morton Jellinek [Wikipedia].

     
  • Vorläuferphase
 
Jellinek sah als typisch für seine Prodromal- oder Vorläuferphase an, dass das Trinken in sozialen Zusammenhängen beginnt. Wie die meisten Menschen trinkt der potentielle Alkoholiker in Gesellschaft, nur dass er beim Trinken bald eine befriedigende Erleichterung verspürt. Diese schreibt er allerdings eher der Situation zu, dem Feiern, Spielen oder der Gesellschaft. Er beginnt, derartige Gelegenheiten zu suchen, in denen ‚nebenbei‘ getrunken wird.
 
Mit der Zeit entwickelt sich Toleranz gegenüber dem Alkohol, das heisst, er braucht mehr Alkohol als früher, um den angestrebten Zustand der Euphorie zu erreichen. Er trinkt häufiger, auch zur Erleichterung seines Befindens. Die physische Belastbarkeit lässt nach, so dass er bald täglich trinkt. Ihm und seinem Umfeld fällt dies meistens noch nicht auf.

     
  • Symptomatische Phase
 
Jellinek definiert diese als die Phase erster Auffälligkeiten. Beim Alkoholiker in dieser Phase treten beispielsweise Gedächtnislücken (Amnesien) auf. Er kann sich vollkommen normal verhalten und sich dennoch manchmal an wenig erinnern, ohne dass er erkennbar betrunken gewesen ist. Der Alkohol ist nun kein bloßes Getränk mehr, er wird vom Alkoholiker zunehmend gebraucht. Er beginnt zu merken, dass er anders als andere Menschen trinkt und versucht nicht aufzufallen. Deshalb beginnt er heimlich zu trinken. Er denkt häufiger an Alkohol als üblich und trinkt die ersten Gläser meist hastig, um möglichst schnell die Wirkung zu bekommen. Da sich mittlerweile Schuldgefühle wegen seines Trinkens einstellen, versucht er das Thema Alkohol in Gesprächen zu vermeiden.
 

Der Übergang zum chronischen Alkoholismus ist durch ein meist unauffällig gesteigertes Bedürfnis und Verlangen nach Alkohol gekennzeichnet; nach und nach ist wegen der körperlichen Gewöhnung eine immer höhere Alkoholmenge nötig, um dieselben Effekte zu erreichen wie zu Anfang des Trinkens. Ein zunächst nur gelegentliches Erleichterungstrinken kann dann zum dauernden Entlastungstrinken ausarten.

 
  • Kritische Phase
 
Der Alkoholiker kann sein Trinken nun überhaupt nicht mehr kontrollieren. Er kann zwar über längere Zeit abstinent sein. Nach der ersten kleinen Menge Alkohol jedoch hat er meist ein nicht mehr zu beherrschendes Verlangen (Craving) nach mehr, bis er betrunken oder zu krank ist weiterzutrinken. Er selbst glaubt, dass er in diesen Situationen nur vorübergehend seine Willenskraft verloren hat, ist aber dem Alkohol gegenüber schon machtlos, d.h. alkoholabhängig. Diese Abhängigkeit ist ihm meistens nicht bewusst oder wird verdrängt. Er sucht Ausreden für sein Trinken, erst recht für seine Ausfälle, für die er überall, nur nicht in seinem Alkoholmissbrauch Gründe und Ursachen findet. Diese Erklärungsversuche sind ihm wichtig, da er ausser dem Alkohol keine anderen Lösungen seiner Probleme mehr kennt. Er wehrt sich damit gegen soziale Belastungen. Wegen seines Verhaltens kommt es immer häufiger zu Konflikten mit der Familie oder mit engen Freunden.

 
Ganze Familien isolieren sich, wenn sie den Trinkenden decken, sie schämen sich gegenüber Drittpersonen und beginnen Ausreden zu finden und Ihn so zu decken und zu schützen (CO-Abhängige). Der Alkoholiker kann so in die Rolle eines Despoten geraten. Sein schrumpfendes Selbstwertgefühl kompensiert er dabei immer mehr durch gespielte Selbstsicherheit und großspuriges Auftreten. Der Süchtige kapselt sich zunehmend ab, sucht aber die Fehler nicht bei sich, sondern bei anderen. Er verstärkt seine soziale Isolierung immer mehr, während er zu anderen Zeiten oft geradezu verzweifelt um Nähe, Verständnis und Zuspruch bettelt. Mancher bagatellisiert sein Trinkverhalten mit bekannten Sprüchen wie ‚Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren‘. Oder er verliert das Interesse an seiner Umgebung ganz, richtet seine Tätigkeiten nach dem Trinken aus und entwickelt so ein eigenbrötlerisches Verhalten mit Selbstmitleid, in dem er sich wiederum mit Alkohol tröstet. Soziale Isolation und Verstrickung in Lügen und Erklärungen werden zu besonders auffälligen Merkmalen von chronisch gewordenem Alkoholismus.

     
  • Chronische Phase
 
Der Alkohol beherrscht den Trinker nun vollkommen. Seine Persönlichkeit hat sich markant verändert. Er ist oft nicht wiederzuerkennen. Er trinkt am hellen Tag, schon am Morgen. Räusche können sich über Tage erstrecken. Sozialer Kontakt ist im chronischen Stadium meist nur noch mit Menschen möglich, die gleichfalls viel trinken oder im besten Fall mit dem letzten ihm noch verbliebenen Angehörigen (sofern dieser ebenfalls bereit ist, regelmässig, aber noch nicht ‚krankhaft‘ zu trinken). In der Gruppe entwickeln sie, wechselseitig bestärkt, ein noch auffälligeres Verhalten, bis im Rauschzustand der letzte Rest Anstand, Rechtsbewusstsein und Selbstachtung verschwindet.
 
Motorische Unruhe und Angstzustände können nun ein Entzugssyndrom ankündigen, das nur mit Weitertrinken vermieden werden kann. In dieser Phase kann kaum noch von ‚Befriedigung‘ im Rausch die Rede sein. Vielmehr vermeidet und bekämpft der Süchtige die jetzt schnell oder verstärkt auftretenden Entzugssyndrome, wenn nötig mit Hilfe von Billigprodukten oder sogar vergälltem Alkohol wie Brennspiritus.. Im Endstadium der chronischen Phase können Alkoholpsychosen mit typischen Halluzinationen, Angst und Desorientierung auftreten. Epileptisch Anfälle oder ein ‚Delirium tremens‘ können auftreten. Nicht wenige Alkoholiker nehmen sich das Leben. In dieser Endphase, wo der sogenannte Tiefpunkt erreicht wurde, ist der Kranke am ehesten bereit, Hilfe anzunehmen. Eine Einweisung in ein Spital für einen körperlichen Entzug ist dann lebensrettend und wegweisend für einen möglichen ‚Einstieg‘ zur notwendigen Entwöhnungsbehandlung.

 
Wie kann ich als Freund oder Kollege helfen?

 
Es fällt schwer, jemanden direkt auf seinen Alkoholkonsum anzusprechen. Man befürchtet zu Recht, das sich der Betroffene ertappt fühlt und sich von Ihnen zurückzieht, oder beginnt seine Trinkgewohnheiten vor Ihnen zu verstecken. Bedenken Sie aber: Je eher Sie ein Gespräch allein mit Ihrem Freund oder Kollegen in einer vertrauensvollen Umgebung führen, desto eher kann der totale Absturz vermieden werden. Das Gespräch kann begonnen werden, indem man den Kollegen, Freund oder Bekannten auf das anspricht, was man in der jüngeren Vergangenheit wahrgenommen hat: Warnsignale, unkonzentriertes Arbeiten, vermehrte Vollräusche, offensichtliche Traurigkeit und so weiter. Der Angesprochene wird sich immer angegriffen fühlen, daher ist es wichtig, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Man sollte darauf hinweisen, dass einem das Gespräch selbst nicht leicht fällt, man nur aus Sympathie handelt und Schlimmeres verhindern möchte.
 
Die meisten ertappten Alkoholkranken werden sich erst einmal distanzieren. Daher sind gute Zeitpunkte für das schwierige Gespräch unter Kollegen kurz vor Feierabend oder vor dem Wochenende – so gibt man dem Gegenüber Zeit, sich selbst Gedanken über die Situation zu machen. Freunde und Bekannte sollte man ansprechen, wenn sie fast nüchtern sind bzw. der Alkohlspiegel noch ein ernsthaftes Gespräch zulässt.
 
Ein einzelner verantwortungsbewusster Kollege oder Freund ist ein Anfang. Besonders effektiv ist es aber, wenn mehrere Mitarbeiter oder andere Freunde den Betroffenen nacheinander ansprechen. Das demonstriert zum einen eine verbreitete Wahrnehmung des Problems; auf der anderen Seite aber auch eine hilfsbereite Gemeinschaft, die den Betroffenen unterstützt. Weisen Sie ihn in diesem Gespräch auf unsere Webseite hin oder gehen Sie diese Seite mit dem Betroffenen gemeinsam durch. Vielleicht kann das schon so etwas wie einen „AHA-Moment “ auslösen. Manchmal reicht schon ein kleiner Schritt um ein Leben zu retten!

 
Was kann ich als Familienmitglied tun?
 
Angehörige von Alkoholikern befinden sich oft in einer schwierigen Situation. Zunächst sollten Sie sich fragen, in wie weit Sie bereits selber von der Alkoholsucht Ihres Angehörigen betroffen sind. In sehr vielen Fällen entwickelt sich gerade bei Familienmitgliedern eine sogenannte Co-Abhängigkeit, die in mehreren Phasen verläuft:

Beschützer- und Erklärungsphase
 
Nachsicht, Verständnis und Verdrängung eines eventuellen Problems. Veränderungen im Verhalten oder körperliche Hinweise werden ignoriert und geleugnet. Dem Betroffenen werden Belastungen abgenommen, da es ihm ohnehin nicht gut geht.
 
Helferdrang- oder Kontrollphase:
 
Sie entschuldigen und tolerieren zwar noch die Alkoholprobleme, haben sie aber schon einmal angesprochen in der Erwartung, dass der Betreffende in Zukunft weniger trinkt. In dieser Phase übernehmen Sie einen Teil der Verantwortung des Alkoholikers. Dieser verlangt Zuwendung und Mitleid von seiner Umgebung und verspricht immer öfter, sein Trinkverhalten zu ändern. Das er diese Versprechen nicht einhalten kann oder will, führt zu Frustrationen bei Ihnen. Sie reagieren mit noch mehr Bemühen, wodurch sich Ihr Verhalten gegenüber Ihrem sozialen Umfeld stark verändern kann, in dem . Abhängige verhalten sich typischerweise manipulativ. Durch ihr Verhalten verstricken sie andere in co-abhängiges Verhalten. Zum Wesen einer ausgebildeten Sucht gehört es, dass der Süchtige alles tut, um seine Sucht weiter ausleben zu können.
 
Aussonderungsphase:
 
Da Ihre Bemühungen in der Helferphase nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, beginnen Sie mit vermehrter Beobachtung, Überwachung und Kontrolle. Aggressionen gegenüber dem Suchtkranken werden häufiger, und der Angehörige wird in Ihren Augen vom „Opfer“ zum „Täter“. Sie fühlen sich mehr und mehr hilflos und spüren, dass der Abhängige mehr und mehr Ihr Leben bestimmt.


 
Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkennen
brauchen Sie unsere Hilfe, um Ihre eigene Situation klar einzuordnen und zu analysieren. Dem Familienmitglied selber können Sie aber nur helfen, wenn Sie ihn dazu bewegen  zuzugeben, das er Hilfe braucht. Das ist nicht einfach, denn ein Alkoholiker hat sich über die Jahre seiner Sucht eine perfekte Taktik aus Lügen, Verbergen, Agression und Manipulation seiner Umgebung aufgebaut; er braucht oft erst einen völligen Zusammenbruch um zu erkennen, wie verzweifelt seine Lage ist. Versuchen Sie, genau dann für ihn dazusein. Zeigen Sie ihm das Sie zu ihm stehen, in dem sie mit ihm über die Möglichkeiten einer Therapie bei uns sprechen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie Teil der Alkoholkrankheit sind und so auch zu einem wichtigen Teil der Therapie gehören.


 
Die Behandlung eines Alkoholikers erfolgt in mehreren Schritten:


Informieren Sie sich hier über das

Scheuen Sie sich als Angehörige/r oder Freund nicht, uns bei Fragen oder Problemen zu kontaktieren!



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